Weidegang und Anweiden

Definition

Weidegang ist die Haltung auf der Grasfläche. Anweiden bezeichnet die schrittweise Gewöhnung des Verdauungssystems an frisches Gras im Frühjahr, üblicherweise über mehrere Wochen.

Beim Anweiden beginnt man mit etwa 15 Minuten täglich und steigert die Dauer langsam. Wird zu schnell gesteigert, drohen Koliken und Hufrehe — Letzteres besonders bei Pferden mit EMS oder Cushing.

Kritisch ist der Fruktangehalt des Grases: Er steigt bei Sonne und gleichzeitig niedrigen Temperaturen, also typischerweise an klaren Frühjahrsmorgen nach kalter Nacht. Für gefährdete Pferde sind das die schlechtesten Weidezeiten überhaupt.

Verwandte Begriffe

HufreheEquines Metabolisches Syndrom (EMS)KoppelplanPaddock

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